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Was man bedenken sollte:
Banken, Sparkassen, Versicherungen, Bausparkassen, Investmentgesellschaften und Finanzvertriebe sind Wirtschaftsunternehmen, so, wie beispielsweise die großen Automobil- oder Elektrogerätehersteller. Wirtschaftsunternehmen müssen Gewinne machen - das ist auch legitim.
Wenn ein solches Unternehmen eine Ware oder Dienstleistung verkauft, die dem Kunden den Nutzen bringt, den er sich wünscht, ist doch auch alles in Ordnung.
Aber wie sieht das bei den angeblich "beliebtesten" Finanzprodukten aus? Es sind die meist verkauften - nicht die vom Kunden beliebtesten, der weiß in der Regel gar nicht, was er da in letzter Konsequenz überhaupt gekauft hat.
Haben Sie schon einmal eine Bank gesehen, die ihr eigenes Kapital in Lebensversicherungen investiert? Oder eine Lebensversicherung, die ihr eigenes Kapital in Bauspar- oder Banksparpläne investiert? Warum nicht? Das sind doch angeblich die besten und sichersten Anlageformen!?
Aber damit würde z. B. ein Herr Ackermann ja niemals 25% Eigenkapitalrendite erreichen!
Der Staat muss jedes Jahr mehr Schulden machen. Das geht nur, indem er Staatsanleihen ausgibt - also Bundesanleihen, Bundesschatzbriefe usw. Die größten Abnehmer sind die Banken, Lebensversicherer, Bausparkassen, Investmentgesellschaften, Pensionskassen u. Pensionsfonds.
Genau diese permanente Verschuldung - siehe Schuldenuhr: www.steuerzahler.de - ist der Grund, warum Lebens-, Renten-, Riesterversichrungen und Bausparen angeblich die "beliebteten" Produkte sind und tagtäglich mit Milllonenaufwand beworben werden, bis es auch der Letzte tatsächlich glaubt. Manipulation bis hin zur Gehirnwäsche.
Was der Verbraucher in der Regel nicht weiß, ist, dass die Anbieter der zuvor genannten Produkte per Gesetz dazu verpflichtet sind, den größten Teil der Kundengelder in solche, angeblich sicheren - sogar mündelsicheren - Papiere zu investieren. Papiere, die eine so minimale Rendite bieten, dass nicht einmal der reale Kaufkraftverlust der Währung ausgeglichen wird - von Kosten und Steuern gar nicht zu reden.(s. Inflation)
Und warum wird gebetsmühlenartig behauptet, das Geld auf der Bank sei sicher? Weil die Banken für die Schaffung neuen Geldes veranwortlich sind. Nicht der Staat, wie die meisten Bürger fälschlich glauben. Für jede 1.000,- Euro, die ein Sparer für 0,5% auf`s Sparbuch legt, holt sich die Bank mindestens 9.000,- Euro neuen Kredit bei der Zentralbank - für derzeit (05/2010) 1,0 % Zins - und kann diese als neue Kredite vergeben. Davon hängt das Überleben des Staates (größter Schuldner) und das Funktionieren des gesamten Wirtschaftslebens ab. Das Geld der Sparer ist dort angeblich sicher, weil es ja einen Einlagensicherungsfonds gibt. Doch der beinhaltet läppische 3 Mrd. Euro - was nicht einmal den Bankrott einer mittelgroßen Bank abdeckt, geschweige denn 3 Billionen Sparvermögen. Spätestens seit Ende Sept. 2008 müsste das auch jeder Bürger mitbekommen haben - seit dem "eigentlichen Bankrott" der HRE!
Deswegen sind Politik, Finanzwirtschaft und Medien eine Einheit, wenn es darum geht, die Bürger in falscher Sicherheit zu wiegen. Was war denn mit dieser Sicherheit 1923 und 1948? Bei einem Staatsbankrott, einer Hyperinflation oder Währungsreform werden diese angeblich so sicherern Anlageformen ganz oder größtenteils wertlos. So entschuldet sich der Staat auf Kosten seiner Bürger! Selbst schleichend, wie in den letzten 10 Jahren seit Einführung des Euro, der in dieser Zeit 50 % seines Wertes verloren hat. Was nichts anderes heißt, als dass Sparer, die in o. g. Finanzprodukte investiert haben, 50% ihrer Ersparnisse verloren haben - nur das haben sie in der Regel noch nicht einmal bemerkt (s. Inflation Euroverfall)


Da ich in all den o. g. Institutionen gearbeitet habe, weiß ich, wovon ich rede. Wie die z. B. ausbilden - besser gesagt, ihre Mitarbeiter abrichten. Da wird nur von den Vorteilen ihrer Produkte gesprochen, wie gut die für den Kunden sind, welche Vorteile sie gegenüber dem Mitbewerber haben usw. Da hört man nichts über die Nachteile die der Kunde hat. Es geht ausschließ darum, wie das Produkt am Besten an die Frau bzw. an den Mann gebracht wird, mit allen psychologischen Tricks des modernen Verkaufens. Nach solchen Intensivschulungen glauben die Mitarbeiter tatsächlich, dass sie ihren Kunden etwas gutes tun. Aus diesem Grund kann man keinem Banker, Versicherungs- oder Bausparvertreter einen Vorwurf machen. Der weiß es in der Regel nicht besser. Oder er weiß es und macht trotzdem weiter, weil er keine Alternative sieht.
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Fotos: P. Hollerbach-pixelio.de
S. Hofschlaeger, pixelio.de
Die Lebens- oder Rentenversicherung, der Riester-, Rürup- oder Bausparvertrag sind angeblich die "beliebtesten" Finanzprodukte. Aber für wen? Für die Kunden/Verbraucher? Oder eher für die Anbieter und Verkäufer? Was haben die Kunden wirklich von diesen Produkten? Hier wird offen die Wahrheit über diese Produkte dargestellt. Auf den Seiten Aufklärung erfährt man, was kein Politiker, Banker, Versicherungs- oder Bausparvertreter je aussprechen würde. Diese Seiten sind echte Verbraucheraufklärung - kein staatlich finanzierter und entsprechend gesteuerter "Pseudoverbraucherschutz"!
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"Stimmvieh, Steuerzahler, Bankenretter wider Willen"
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