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Aufklärung: Plünderung der Rentenversicherung
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Die Plünderung der gesetzlichen Rentenkasse
Seit 1957 wird die gesetzliche Rentenversicherung systematisch geplündert. Von allen politischen Parteien, die seit dem in Regierungsverantwortung standen.
Laut Verband Deutscher Rentenversicherer sind bis 2007 so über
600 Mrd. Euro der gesetzlichen Rentenkasse für die sogenannten versicherungsfremden Leistungen entzogen worden.
Zwar zahlt der Staat jährlich einen Bundeszuschuß für diese versicherungsfremden Leistungen an die Rentenkasse, doch ist dieser immer geringer als die tatsächlichen Aufwändungen.
So war der jährliche Fehlbetrag 1957 190 Mio. Euro, stieg bis 1996 auf 31,185 Mrd. Euro und lag im Jahr 2007 bei 15,875 Mrd. Euro, also zusammen 610 Mrd. Euro.


Hätte man diese Fehlbeträge einbezahlt, stünde die Rentenkasse heute wohl anders da! Dazu kam noch die "Verschwendungssucht" der Regierungen in den 1970er Jahren um auf Kosten der Rentenversicherung Wahlgeschenke zu verteilen, die vom ursprünglichen Grundsatz der Rentenversicherung nie vorgesehen waren. Und die Katastrophenentscheidung der Kohlregierung, die so genannte "Wiedervereinigung", die keine ist, zum Teil über die Sozialsysteme zu finanzieren.
Versicherungsfremde Leistungen sind z. B. Anrechnungszeiten (Zeiten von Krankheit u. Arbeitslosigkeit ohne Leistungsbezug), Kriegsfolgelasten, Zurechnungszeiten (bei Frühinvalidität oder frühem Tod), Ostrentenausgleich und vieles mehr.
Diese versicherungsfremden Leistungen gehören aber gänzlich von der Allgemeinheit getragen und nicht zum Großteil von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Damit wären auch die angeblich zu hohen Lohnneben-kosten erheblich geringer.
Die gleichen "Volksvertreter", die die Rentenkasse plündern, veranstalten seit gut 30 Jahren ein "Rentenreförmchen" nach dem anderen, einseitig zu Lasten der Versicherten. Wäre die Rentenkasse nicht geplündert worden, wäre noch erheblich mehr Spielraum vorhanden.
Dass eine "vergreisende" Gesellschaft eine grundlegende Reform braucht, wird niemand bestreiten - im Gegenteil. Dann müssen aber alle Zahlen auf den Tisch. Auch die, von den Politikern gern verschwiegene, Finanzierungslücke für die Beamtenpensionen und die Altersversorgung für den öffentlichen Dienst. Desweiteren muss auch ein Ausgleich zu Gunsten der Rentenversicherung geschaffen werden, der die ganz erheblich gestiegene Produktivität berücksichtigt. Die Politiker müssen endlich mit der Wahrheit rausrücken, dass die hohe Arbeitslosigkeit der letzten Jahre und die enorm angestiegene Zahl von Minijobs, Niedriglohnjobs und Leiharbeit ein wesentlicher Hauptgrund für die schwächelnden Sozialkassen sind. Rechnet man die ganzen "versteckten" Arbeitslosen zusammen, haben wir über 8,0 Mio. Arbeitslose!
Ein schleichender Ausstieg aus dem Umlageverfahren - einseitig zu Lasten der Versicherten - und zum Vorteil des Staates und der Finanzwirtschaft, aufgrund der von der Politik veruntreuten Versicherungsgelder, ist wohl mehr als schamlos.
Die Abschaffung der Rentenversicherung und die Umstellung auf ein steuerfinanziertes System, ähnlich, wie in der Schweiz wäre vielleicht gerechter für alle und für alle auch bezahlbar.
Nachfolgend einige Videos, die den Umgang der Politiker mit ihren Bürgern verdeutlichen. Und wie sie sich hinter sogenannten Experten verstecken, die allesamt in den Diensten der Finazwirtschaft, Politik oder Medien stehen.
Bitte Lautsprecher Einschalten!
Das Rentenmärchen
Die "unabhängigen" Experten
Die Rentenlügner Teil 1
Rürup war noch nie unabhängig
Die Rentenlügner Teil 2
Die Rentenlügner Teil 3
Die Rentenlügner Teil 4
Dies hier soll kein Aufruf zur Verweigerung von privater Vorsorge sein - im Gegenteil.
Wer sich auf die staatliche Rente verlässt, ist verlassen.
Aber: Es ist ein Aufruf zu einer sozial gerechten Rentenreform, die zum Vorteil ALLER ist. Das wäre über eine umfängliche Reform, einen Systemwechsel zur steuerfinanzierten Rente für alle möglich.
Die private Vorsorge muss wieder da hin kommen, dass eine Rentenlücke von ca. 30% zum letzten Nettogehalt ausgeglichen wird und nicht 50 % oder mehr - das kann sich die Mehrheit der Bevölkerung nämlich gar nicht leisten.
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