Sicherheit?? Warum die Deutschen zum 3. Mal ihre Ersparnisse verlieren!


Um diese Behauptung aufzustellen, braucht man kein Prophet sein. Von den 4,4 Billionen Euro Privatvermögen der Deutschen (ohne Immobilien) im Jahre 2008, sind mehr als 3/4 in Geldwerten investiert. Also Bargeld, Sparbuch, Festgeld, Lebens-, Renten-, Riester-, Direktversicherungen, Pensionskassen, Bausparer, Rentenfonds, festverzinslichen Wertpapieren. Alles Anlageformen, die durch hohe Inflationsraten, Hyperinflation, Währungsreform oder Staatsbankrott zum größten Teil verloren gehen. 2010 sieht das Anlageverhalten nicht viel anders aus. Man hat den Deutschen seit Kriegsende eingetrichtert, nur solche Anlagen seien "sicher". In normalen Zeiten sind diese Anlagen auch "sicher".
Aber wie sieht es jetzt mit der Sicherheit aus und warum wird immer noch behauptet, das Geld der Sparer sei sicher?


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Die Titanic galt als sicher, unsinkbar. Ein einziger Eisberg hatte genügt um das zu widerlegen! Die AIG, der weltweit größte Versicherungskonzern, galt als sicher. Ohne Staatsgarantien wäre er heute bankrott. Lehman Brothers, eine der größten Investmentbanken weltweit, galt als sicher, keine Staatsgarantie - bankrott. Die Citi Group, drittgrösste amerik. Bank, wäre ohne Staatsgarantien pleite. Seit Anfang 2009 sind  120 amerik. Banken insolvent geworden (Stand 12/2009)!
Eine aktuelle Liste der Pleitebanken findet man hier:
http://www.wirtschaftsfacts.de/?page_id=4
Chreysler, GM, Opel, Quelle, Karstadt, Rosenthal, Märklin usw. - vor nicht all zu langer Zeit wäre niemand auf die Idee gekommen, dass solche Unternehmen pleite gehen könnten - heute sind sie es bzw. Kämpfen um`s Überleben.
Hypo Real Estate (HRE) hat bisher 110 Mrd. EUR verschlungen und kein Ende abzusehen. Ohne den staatlichen Eingriff wäre nicht nur die HRE pleite gegangen, sondern das ganze deutsche Bankensystem und der Staat Bundesrepublik Deutschland gleich mit und in der Folge die meisten westlichen Staaten inklusive der USA. HRE-Protokoll der Krisensitzung, das nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war, hier als PDF: HRE-Protokoll
Die FED (sogenannte US-Notenbank, die aber eine reine Privatbank ist!!) druckt fleißg frische Dollars, mit denen sie der Obama-Regierung die US-Staatanleihen abkauft, weil sie sonst bald niemand mehr kauft. Der Dollar könnte bald vor der Ablösung als Leitwährung stehen. Das weltweite Währungs-(Geld)system steht vor dem Zusammenbruch, nur der Zeitpunkt ist noch offen. Vorher aber wird mit höchster Wahrscheinlichkeit der Euro beerdigt werden. Die Verschuldung der westlich orientierten Staaten ist nicht mehr bezahlbar - und noch kein Staat hat jemals seine Schulden zurückbezahlt. Wer glaubt, dass es ohne weltweite Währungsreform, hohe Inflationsraten über einige Jahre hinweg, Hyperinflation, Deflation oder Staatsbankrott ewig so weitergeht, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann.
Wie reagieren die Deutschen? Fast gar nicht! Sie glauben den Politikern aus Berlin, kaufen noch mehr Bundeswertpapiere und schichten von längerfristigen Termingeldkonten auf Spar- u. Sichteinlagen um. Die Kanzlerin Merkel hat ja gesagt, ihr Geld ist dort sicher. Sie hat nur ein Wort vergessen: weg! Wie soll ein Einlagensicherungsfonds mit 3 Mrd. EUR ausgestattet, 3 Billionen EUR Spareinlagen auffangen, ohne dass der Staat - also die Bürger selbst - für ihre Ersparnisse mit Steuergeldern haften??

Warum lernen die Menschen nie aus der Geschichte?
1923 war die erste Währungsreform nach vorausgegangener Hyperinflation. 100% aller Ersparnisse in "SICHEREN" Geldwerten (Sparbuch, Festgeld, Staatsanleihen, Lebensversicherungen) waren weg. 1948 war die zweite Währungsreform. Diesmal waren 90% aller Ersparnisse in Geldwerten weg. Nur diejenigen, die ihre Ersparnisse in Sachwerten (Grundstücke, Häuser, Aktien/Beteilgungen, Rohstoffen, Edelmetallen, Edelsteinen usw.) investiert ließen, waren nach wenigen Jahren wieder "fein raus". Die anderen konnten von vorn anfangen - mit 40,- DM Handprämie.

Natürlich waren deutsche Staatsanleihen bisher immer (nach dem 2. Weltkrieg) ein sicheres Investment, zumindest bis zum 2. Halbjahr 2008. Ohne Staatsgarantien bzw. die spätere Verstaatlichung der HRE, wäre da schon der Staatsbankrott eingetreten. Auch ist die BRD mit einer Staatsverschuldung von gut 77% des Bruttoinlandproduktes(BIP) immer noch "moderat" verschuldet.

Das nützt aber nichts:
Wenn schon im Euroraum Staatspleiten - bisher noch aufgeschoben - aber mittelfristig unvermeidbar sind.
Wenn andere, Nicht-Euroraum-Staaten ebenfalls vor der Pleite stehen.
Wenn Finanzhilfen für EU-Pleitestaaten gegeben werden müssen, die nie zurückgezahlt werden können - was heute schon als sicher gilt, hört man auf die wirklich unabhängigen Ökonomen - die auch schon das "Euro-Debakel" vor seiner Einführung  vorausgesagt hatten.
Wenn das "Umfallen" einer einzigen Großbank das ganze westliche Weltfinanzsystem zum Einsturz bringen kann.
Wenn der nächste Crash - betreffend die Anleihen - schon angesagt ist. Der wird von einem Staatsbankrott, und sei es nur das "kleine" Griechenland, noch beschleunigt. Kommen Großbritannien, Portugal und Spanien dazu, was, wie übrigens Griechenland auch, bereits von unabhängigen Experten lange vorhergesagt war, dann fallen reihenweise Lebensversicherungen und Banken um, denn die haben deren Staatsanleihen (vormals sichere Papiere) in Milliardenhöhe im Bestand. Damit ist auch der Einlagensicherungsfonds überfordert und selbst die "sicheren" Sparbücher sind dann wertlos.
Wenn die Banker an den Börsen der Welt schon wieder munter weiter ihre "Casinospielchen" spielen, als sei nichts gewesen. Klar, warum auch, die Steuerzahler müssen ja sowieso wieder herhalten wenn`s kracht.
Wenn sogar schon Banker (Daniel Fermon, Société Générale) ihre Kunden vor dem bevorstehenden "Megacrash" warnen                  
http://www.mmnews.de/index.php/200911204267/MM-News/Societe-Generale-Vorbereitung-auf-globalen-Kollaps.html, dann sollten doch auch bei den Bundesbürgern allmählich einmal die Alarmglocken schellen.

Sichere Staatsanleihen gibt es nicht mehr
- auch nicht die, der BRD. Diese Zeiten sind bis zum "Reset des westlichen Finanzsystems" - egal, wie dieser ablaufen wird - vorbei!

Warum wird dann immer in allen Medien, von allen sogenannten Experten, Spezialisten, Ökonomen und Politikern behauptet, dass das Geld der Sparer sicher ist??
E
inzig und allein, um eine Panik zu vermeiden. Würden die Bürger schlagartig auf die Idee kommen jetzt noch schnell ihre Ersparnisse in sichere Anlagen zu tauschen, wären Banken, Versicherungen und Staaten sofort bankrott. So verschafft man sich aber genug Zeit, damit die Profiteure der ganzen Situation sich geordnet in sichere Anlagen zurückziehen können. Der Dumme ist der Bürger, denn der verliert ja nur seine Ersparnisse.

                                                              Also, was ist sicher?

Sicher sind langfristig angelegte Ersparnisse nur dann, wenn sie nach Kosten, nach Steuern, nach realer(!) Inflation und nach einer möglichen Währungsreform, Hyperinflation oder einem Staatsbankrott immer noch vorhanden sind.

Heute ist es viel einfacher als damals seine Ersparnisse in Sachwerten zu "parken", man muß sich nur informieren - aber bei den richtigen, unabhängigen Beratern.
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